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Feb 11
Der Nagelfräser
Nagelfräser werden vor allem im Profi-Bereich in Nagelstudios eingesetzt, eignen sich aber aber auch für Privatpersonen. Manchmal werden sie auch Nagelfeilmaschinen genannt. In Studios erleichtern sie die Arbeit erheblich, da eine manuelle Bearbeitung länger dauern würde und vor allem einen größeren Krafteinsatz erfordert. Auch für den Kunden ist die Verwendung der Nagelfräse wesentlich angenehmer und die Behandlung dauert nicht mehr so lange.
Ein Nagelfräser ist im Prinzip eine elektrisch betriebene Nagelfeile bzw. ein Werkzeug zum Finger- und Fußnägel fräsen. Solche Geräte verfügen in der Regel über einen Vor- und Rücklauf und leisten im Schnitt 25.000 Umdrehungen pro Minute. Je höher die Umdrehungszahl ist, desto präziser kann die Arbeit ausgeführt werden und umso angenehmer ist es auch für den Kunden. Ist die Umdrehungszahl pro Minute nicht hoch genug, sieht das Ergebnis “ausgefranst” aus, es sollte also immer auf einen qualitativ hochwertigen Nagelfräser wert gelegt werden.
Viele Nagelfräsen werden mittels eines Fußpedals betrieben, denn die Hände sollten beim Fräsen frei bleiben. Hierfür ist etwas Gefühl von Nöten und es empfiehlt sich die Bedienung mittels des Pedals im Vorfeld zu üben. Unterschiedliche Fräsköpfe (grob, fein, mit oder ohne Muster) eignen sich für unterschiedliche Aufgaben. Auch im Bereich der zu wählenden Fräsköpfe ist ein wenig Übung und auch Erfahrung gefragt.
Die Nagelfräse wird nicht nur zum Feilen der Nägel verwendet, sondern besonders auch zum Entfernen lästiger Hornhaut an Finger- und Fußnägeln. Was früher die handelsübliche Nagelfeile in einer langwierigen Prozedur erledigen musste, die oft auch relativ unangenehm war, erledigt heute die praktische Nagelfräse schnell, unkompliziert und wesentlich angenehmer.